Κυριακή, 7 Φεβρουαρίου 2010

Das Koenigreich der Vandalen

Das Koenigreich der Vandalen
Die gesamte antike Welt befand sich am Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr. im Umbruch : Das krisengeschüttelte und in zwei Reichshälften geteilte römische Reich konnte den anhaltenden „Barbareninvasionen“ nicht länger standhalten.

Von ihren ursprünglichen Siedlungsgebieten in Mitteleuropa brachen Vandalen auf der Suche nach Land zusammen mit weiteren Völkerschaften auf, überquerten den Rhein, durchzogen Frankreich und Spanien. Im Jahr 429 führte ihr König Geiserich seine Gefolgschaft über die Meerenge von Gibraltar nach Nordafrika. Dort ließen sie sich nach erfolgreichen Auseinandersetzungen mit Rom nieder und traten damit das Erbe des Imperiums an. Im Jahr 455 eroberten sie sogar die Stadt Rom. 100 Jahre behaupteten sie ihr Königreich.
Rund 500 hochkarätige Objekte, darunter kostbarer Schmuck, einzigartige Mosaike und Keramik aus renommierten europäischen und nordafrikanischen Museen, berichten von der Wanderschaft der Vandalen und veranschaulichen das Alltagsleben, die von Wohlstand geprägte Villenkultur der Oberschicht, die Entwicklung des frühen Christentums und das Bestattungswesen.
Atmosphärische Inszenierungen, u.a. eines frühchristlichen Baptisteriums mit der originalgetreuen Rekonstruktion eines Taufbeckens, eindrucksvolle Modelle von spätantiken Basiliken sowie audiovisuelle Elemente erwecken zusammen mit einem umfangreichen Begleitprogramm die Welt des Vandalenreiches zum Leben.
Alexander Ausstellung in Mannheim!
Anhand einzigartiger und erstaunlicher Kunstobjekte aus Zentralasien, darunter Top-Exponate aus dem Nationalmuseum der Antike Tadschikistans und dem Nationalmuseum Afghanistans in Kabul, veranschaulicht die Ausstellung die Öffnung der damals bekannten Welt(en) durch Alexander den Großen. Zusammen mit den Leihgaben aus den großen europäischen Museen, wie z.B. dem Louvre, dem British Museum, der Eremitage und den Berliner Museen Preußischer Kulturbesitz, bilden sie eine einzigartige Zusammenschau, die nicht nur Einblicke in den Osten des Alexanderreiches, sondern auch in die Kulturen vor und nach Alexanders Eroberungszug bieten. Viele der in der Ausstellung versammelten Funde sind europaweit erstmalig zu sehen.